„Markt des guten Geschmacks“

… zum Donnerstag von Eva-Maria Endres

Am Donnerstag eröffnete die Messe erst um 14 Uhr, davor war Standaufbau. Als ich die riesige, leere Standfläche zum ersten Mal gesehen habe, war ich echt überwältigt und habe mich gefragt wie wir das füllen sollen. Letztlich hat es aber ganz gut geklappt. Um 10:30 Uhr hat uns dann schon das Fernsehteam vom ZDF besucht und einen kleinen Beitrag zum Thema Lebensmittelverschwendung gemacht. Wir waren alle sehr aufgeregt.

Für den Abend haben wir ein Interview mit dem Bestsellerautor und Nahrungskritiker Dr. Hans-Ulrich Grimm organisiert. Wir haben uns riesig gefreut, ihn an unserem Stand begrüßen zu dürfen. Allerdings hatten wir an diesem Tag kein Micro weswegen die Akustik praktisch nicht vorhanden war. Dr. Grimm nahm es mit Humor und wir rückten alle ganz eng zusammen. Schade war, dass so nur wenige das Interview verstehen konnten, dafür kam im Anschluss aber eine interessante Diskussion zu Stande, die es mit Micro wahrscheinlich nicht gegeben hätte.

… zum Freitag von Esther Müller

Ich bin erst seit kurzer Zeit bei Slow Food dabei und die Messe in Stuttgart war meine erste größere Aktion. Es war überwältigend, wie viele unterschiedliche Menschen sich in diesem Netzwerk zusammengeschlossen haben, obwohl sie aus solch unterschiedlichen Regionen kommen. An unserem Stand, versuchten wir die Messebesucher auch mit politischen Themen zu konfrontieren mit dem Thema „Lebensmittelverschwendung“ und die Resonanz war sehr positiv. Viele waren begeistert und auch teilweise erstaunt, wie viele Lebensmittel weggeschmissen werden. Das Kochen mit den Lebensmitteln, die weggeschmissen werden sollten, fand großen Andrang und wir konnten vor allem auch andere Jugendliche dafür begeistern. Als Fazit war es für mich sehr interessant, ich habe selbst mehr über Slow Food und auch über unser eigenes Thema erfahren und war positiv überrascht, wie begeistert die Menschen von unseren Aktivitäten waren.

… zum Samstag von Swenja Roth

Am Samstag hatten wir leider kein Programm an unserem Stand, da es innerhalb des YFM Kommunikationsschwierigkeiten gab. Die ganze Aufmerksamkeit wollten wir also an diesem Tag auf das Eat In um 13 Uhr draußen vor dem Eingang lenken, welches von der FRESH Gruppe aus Hohenheim veranstaltet wurde. Dazu haben wir unzählige Flyer verteilt und ein großes Plakat für den Stand gemalt. Wir trugen alle die neuen T-Shirts des YFM, um den Besuchern zu zeigen, dass wir Jugendlichen draußen und drinnen zusammengehören. Viele Besucher waren daran interessiert, wie sich Jugendliche bei Slow Food einbringen. Gemeinsam mit Hendrik Haase und Nadja Flohr-Spence zogen wir kurz vor Beginn des Eat Ins, bewaffnet mit Micro und Musik, durch die Messehalle und forderten lautstark besonders alle jungen Leute auf mit raus zum Essen zu kommen. Bei dem Eat In hatten wir die Möglichkeit Valentin Thurn, den Produzenten des Films „Taste the Waste“ persönlich kennen zu lernen und tauschten Kontaktdaten aus, um in Zukunft zusammenarbeiten zu können. Am Abend gab es nun endlich ein Treffen des YFM. Wir lernten uns alle kurz kennen und tauschten uns über Erfahrungen und Interessen aus. Es gibt viel Redebedarf unter uns jugendlichen Aktivisten und die Zeit war viel zu knapp. Ziel des YFM ist es jetzt die Vernetzung zu erneuern und sich gegenseitig zu unterstützen.

… zum Sonntag von Jana Nägler

Am Sonntag, 17. April 2011, fand um 14 Uhr unser Vortrag („Slow Food auf dem Campus“) auf der Forumsbühne der Halle 2 statt. Swenja Roth erzählte den interessierten Messebesuchern sowohl etwas zur Entstehung unseres Campus Conviviums, als auch über die bisher stattgefundenen und in Zukunft geplanten Veranstaltungen. Themen waren z.B. unsere Slow Food-Exkursion nach Formine (Italien), der Besuch der Terra Madre oder der Besuch von Carlo Petrini an der Hochschule Fulda im Februar dieses Jahres. Ein weiteres Thema war der Umbau der Mensa und somit die gewünschte Integration von Slow Food Kriterien. Swenja legte den Besuchern nahe, dass es viele Möglichkeiten gibt, Slow Food auf dem Campus zu integrieren, wobei wir in unseren Vorhaben stets sowohl von Slow Food als auch seitens der Hochschule Fulda unterstützt werden.

Nach dem Vortrag standen wir für Fragen zur Verfügung und kamen in einer kleineren Runde mit anderen Interessierten in Kontakt. Es hat uns sehr gefreut zu sehen, dass auch an anderen Hochschulen Deutschlands Interesse an Slow Food besteht, sowohl von Studierenden als auch von Dozenten.

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